Im inhaltlich intensiven Dialog zwischen ihm und unseren Schülerinnen und Schülern der Oberstufe ging es vor allem um den amerikanischen Präsidenten Donald Trump, als Beispiel für einen politischen Wahlerfolg der vor allem über Schüren von Ängsten (Verlust, Gefahr) und dem Versprechen diese beseitigen zu können, zu Stande kam.

Ein weiterer Schwerpunkt des Gespräches war, dass in unserer Gesellschaft oft inhaltliche Fakten hinter der psychologischen Ansprache zurückfallen und eine gewisse Sehnsucht nach einem starken Anführer besteht, der die Gemeinschaft aus der Krise führt. In Trumps Aussagen sieht Julius van de Laar die Demokratie teilweise als gefährdet und unter anderem deswegen ist es ihm eine Herzensangelegenheit mit seinem Beitrag das Demokratieverständnis in Urspring zu fördern. Er unterstrich in diesem Zusammenhang, dass seine Zeit an der Urspringschule für ihn ein wichtiges Fundament für seinen weiteren Lebensweg gewesen sei.

Wichtig ist es ihm, dass man sich mit den Argumenten und dem Verhalten der anderen Seite intensiv beschäftigen muss, um seine eigenen Gedanken danach auszurichten, sowie sich abzugrenzen. Essentiell ist dabei weiterhin die multiperspektivische Wahrnehmung.

Von großer Bedeutung in der Entwicklung der eigenen Identität ist für Julius der bewusste Umgang und die reduzierte Nutzung mit den sozialen Medien, damit der direkte kommunikative Austausch mit sachlichen Argumenten wieder gestärkt wird und man in direkten Kontakt mit anderen Gruppen tritt.