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    Elf wie Du - Zinzendorfschüler singen für Kinderrechte

    25-jähriges Bestehen der UN-Kinderrechtskonventionen

    Königsfeld. UNICEF Deutschland und das Auswärtige Amt feiern heute das 25-jährige Bestehen der UN-Kinderrechtskonvention. Die Unter- und Mittelstufe der Zinzendorfschulen hat den Kinderrechten am gestrigen Buß- und Bettag schon mal ein Geburtstagsständchen gesungen – zusammen mit der Pop-Band Elf wie du, deren Sängerinnen mit ihnen zur Schule gehen. „Dieser Tag war schon immer ein Anlass, sich bestimmten Themen zu widmen“, sagte der Abteilungsleiter von Real- und Werkrealschule sowie den Berufsfachschulen, Stefan Giesel.

    Mit einem gut einstündigen Konzert vor rund 600 Schülerinnen und Schülern im voll besetzten Kirchensaal beendeten Elf wie du ihre Kinderrechte-Tour, die sie unter anderem auf die WDR-Bühne in Köln, zum Freiburger Zeltmusik-Festival und an die Nachsorgeklinik Tannheim geführt hatte.

    Die Geschwister Alicia und Amelie Ackermann sowie Angelina und Rosalie Limberger sind Cousinen, die schon seit 2008 Musik machen und seit fünf Jahren auch öffentlich damit auftreten. In dem Musiker Marco Gässler haben sie einen Partner gefunden, der ihnen nach ihren Wünschen und Ideen Texte und Musik schreibt. Die eingängigen Pop-Songs mit zeitweisen Anklängen von HipHop, Dancehall und Rock sind mitreißend und fordern zum Handeln auf. „Die Politiker versprechen uns immer Sachen und halten sie nicht ein“, begründete Alicia, warum sie und ihr Publikum selbst die Dinge in die Hand nehmen sollten. 

    Mal beklagen sie das Schicksal von Kindersoldaten, mal von Zwangsehen, trotz der Ernsthaftigkeit der Themen ist ihre Musik fröhlich. Die vier Mädchen und die professionelle Band im Hintergrund schaffen es, zu motivieren, auch mal mit lustigen Liedern wie „Beweg dein Haar“ – was wohl sinngemäß vielleicht so etwas wie „nun mach mal was“ bedeuten soll.

    Das Quartett bringt Texte wie „wie haben uns geschwor’n, wir gehen raus und bringen die Erde nach vorn“ so überzeugend rüber, dass man hofft, dass die Mädchen mit ihrer zupackenden Art noch viele andere Kinder mitreißen können. „Ihr Engagement kommt allein von ihnen heraus, das ist im Grunde ihr Hobby“, erklärt die Mutter von Angelina und Rosalie, Carmen Limberger.

    Immer wieder sind Einspielungen mit Fakten zum Thema Kinderrechte aus dem Off zu hören, manchmal erzählen die jungen Sängerinnen auch, was sie so berührt hat, dass sie ein Lied daraus machen wollten. Ihre Zuhörer waren sehr angetan von dieser willkommenen Abwechslung zum Unterricht. „Das war cool“, meinte Jana aus der Unterstufe, „vor allem, als da Rosalie auf die Bühne kam, denn die kenne ich!“